Aus unserem Schulleben

„Elterntaxi?“ „Nein, Danke!“

Verkehrsthemenwoche an der KGS am Burgweg

 

„Daumen hoch!“ für alle Burgweg-Kinder, die in der Woche vom 24. -28. Juni 2019 mit strahlenden Gesichtern und bei Sonnenschein zur Schule marschierten, rollerten oder mit dem Fahrrad fuhren.

 

Die letzten Meter zur Schule bewältigten dann die allermeisten Kinder, auch die ganz Kleinen, alleine. Die Belohnung dafür folgte prompt, in Form eines kleinen „Daumen-hoch“-Stempels an den Stationen der Eulengasse oder am Burgweg.

 

Die Verkehrsthemenwoche der KGS am Burgweg hat sich zum Ziel gesetzt alle Burgwegkinder in ihrer Verkehrskompetenz und Selbständigkeit zu stärken, indem diese aufgefordert wurden zumindest einen Teil ihres Schulweges alleine zu bewältigen, sowie klimafreundliche Verkehrsmittel wie Bus, Fahrrad oder Roller zu nutzen. Des weiteren sollten mitunter gefährliche Situationen durch „Elterntaxis“ am Wendehammer der Eulengasse oder auf dem Lehrerparkplatz am Burgweg vermieden werden – möglichst nachhaltig, um den Kindern auch in Zukunft einen sicheren Schulweg zu ermöglichen.

 

Die Vorteile des selbständigen „Zur Schule Gehens“ liegen auf der Hand: die frische Luft belebt und die erste Unterrichtstunde kann ohne Müdigkeit gestartet werden, Kinder erwerben ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Selbstsicherheit und ganz nebenbei reduziert sich der zeitliche Stress für die Eltern, die sonst zuerst schnell ihre Kinder zur Schule bringen, um dann weiter zur Arbeit zu hetzen. Mehr Informationen auch zu Parkmöglichkeiten in der Nähe der Schule bietet der „Schulweg-Flyer der KGS Burgweg“.

 

Neben der Stempelaktion wurde in der Verkehrswoche das Theaterstück „Abgeschnallt“ von TheaterTill aufgeführt, die Bedeutung von Verkehrszeichen geübt, Tagebücher rund um den Schulweg geführt und ein Parcours auf dem Schulhof mit dem Fahrrad, Roller oder Inline-Skates bewältigt. Für die Unterstützung möchten wir uns bei allen mitwirkenden Eltern, Lehrern und dem OGS-Team, sowie den Verantwortlichen vom Naturgut Ophoven und unserem Förderverein für die Übernahme der Kosten zum Theaterstück, bedanken.

 

Wir hoffen, dass alle Kinder Spaß an der Aktion hatten und stolz auf ihre Leistungen sind!

Alle Eltern ermutigen wir: Lasst eure Autos zu Hause oder auf einen sicheren Parkplatz in der Nähe der Schule. Helft uns den Schulweg für alle Burgweg-Kinder sicher zu gestalten!

 

 

Auch in der Presse wurde von der Aktion berichtet - lesen Sie selbst:

 

https://rp-online.de/nrw/staedte/leverkusen/projektwoche-in-grundschule-burgweg-zum-thema-elterntaxis_aid-39709667

 

https://www.wz.de/nrw/burscheid-und-region/koeln_leverkusen/umwelt-eine-woche-ohne-elterntaxi-an-der-kgs-burgweg_aid-39726013

 

https://www.ksta.de/region/leverkusen/stadt-leverkusen/stempel-aktion-rheindorfer-schule-kaempft-gegen-verkehrschaos-durch-elterntaxis-32778920

 


Mathematikwettbewerb Känguru 2019

Die Drittklässler der Knobelgruppe haben dieses Jahr das erste Mal am Känguru Mathematikwettbewerb teilgenommen. Insgesamt haben mehr als 960.000 Schülerinnen und Schüler, darunter waren über 161.000 Drittklässler, aus 11.800 Schulen aus ganz Deutschland teilgenommen. Alle Kinder haben als Preis eine Urkunde, einen Knobelwürfel und eine Broschüre erhalten.

 

Wir freuen uns, dass ein Schüler den zweiten Platz und ein weiterer Schüler den weitesten Kängurusprung (Anzahl der richtigen Aufgaben in Folge) erreicht hat.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Die Kinder haben den Wettbewerb wie folgt wahrgenommen:

 

„Ich fand den Wettbewerb gut. Er ist aber auch schwer, also nichts für schwache Nerven und auch nicht für schlechte Rechner. Ich fand es gut, dass jeder einen Qwürfel bekommen hat. Ich fand es nicht schlimm, dass ich nicht gewonnen habe.“ (Nora)

 

„15 Kinder dieser Schule haben dieses Jahr am Känguruwettbewerb teilgenommen. Es haben insgesamt 161.760 Teilnehmer aus der 3. Klasse teilgenommen. Aus ganz Deutschland haben 968.598 teilgenommen. Ich fand es sehr spannend diesen Wettbewerb mitzumachen. Ich hatte auch Spaß und möchte das nochmal machen.“ (Mia)

 

„Ich fand den Wettbewerb sehr interessant und es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Deswegen würde ich jedem, dem Mathe Spaß macht und der die Gelegenheit hat beim Wettbewerb teilzunehmen, empfehlen dort mitzumachen.“ (Elaine)

 

„Der Wettbewerb war schwer, aber meine Freunde waren dabei. Ich war bei ihnen und das war gut. Ich fand den Wettbewerb gut.“ (Kisha)

 

„Ich finde den Wettbewerb toll, weil ich den Qwürfel krass finde. Meine Schwester hat auch mitgemacht. Sie hat einen roten Qwürfel und ich habe einen blauen Qwürfel. Das Geilste an meiner Schwester ist, dass sie den Qwürfel auswendig zurück machen kann. Ich habe außerdem das Känguru T-Shirt bekommen, weil ich die meisten Antworten in Folge richtig habe.“ (Edwin)

 

„Ich finde den Wettbewerb toll, weil meine besten Freunde dabei waren und weil wir den Qwürfel bekommen haben. Mein bester Freund hat die meisten Aufgaben in Folge geschafft und hat ein T-Shirt bekommen. Meine beste Freundin hätte beinahe den 3. Platz erreicht. Ein anderer Junge war der Beste von uns.“ (Enzo)

 


Die Weik-Stiftung war zu Besuch

Am 27. und 28. Mai 2019 war die Weik-Stiftung zu Besuch an unserer Schule. Jürgen Steinbrücker, der Pressesprecher der Weik-Stiftung, hat uns freundlicherweise seinen Pressebericht über die beiden Tage zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

 

 

Zeigen, wie Menschen mit ihrer Behinderung umgehen

von J. Steinbrücker

 

Die katholische Grundschule Burgweg in Leverkusen führte den „ganz normalen Tag“ der Elisabeth & Bernhard Weik-Stiftung durch.

 

Leverkusen (jste). „Auch wenn ihr heute nicht in der Klasse seid, ist dies ein ganz normaler Tag. Heute zeigen wir euch, wie es ist, wenn bei Menschen nicht alles rund läuft, sie nicht sehen, nicht hören können, Krücken brauchen“, sagt Schulleiter Heinrich Urban zur Begrüßung. Das Team für den „ganz normalen Tag“ der E & B Weik-Stiftung ist für zwei Tage in der kath. Grundschule Burgweg in Leverkusen, unterstützt von zahlreichen Eltern und dem Lehrer-Kollegium. „Jeden Menschen muss man so annehmen, wie er ist. Wie Menschen mit ihrer Behinderung umgehen, wenn man z.B. blind ist und sich mit dem Blindenstock orientieren muss, sich im Rollstuhl bewegt, könnt ihr heute nachempfinden“, beschreibt Teamleiterin Regina Lindner-Kaupp den „ganz normalen Tag“. In der dreizügigen Schule werden 300 Schülerinnen und Schüler von einem 21 köpfigen Lehrerkollegium und 35 OGS-Kräften unterrichtet. „Bei den gebundenen OGS-Klassen (offener Ganztag) sind die OGS-Kräfte schon vormittags mit mehr Augenschein bei den Kindern, die Vernetzung zwischen Schule und Ganztagsbetreuung ist sehr eng. Eine Lehrkraft, eine OGS-Gruppenleitung plus zwei Ergänzungskräfte für eine Klasse kennen die Kinder sehr genau“, erklärt Urban.

 

Alle vier Jahre komme der Zirkus „Fantasia“ in die Schule und übe mit den Kindern Kunststücke ein. Dabei hätten dann auch weniger sportliche Kinder große Erfolge.

 

Urban betont eine sehr gute Mitwirkung der Eltern bei Sport- und Schulfesten, sie würden auch bei schulischen Belangen mitreden, es gebe eine sehr gute Zusammenarbeit mit der Schulpflegschaft.

 

An zwei Tagen sind viele Stationen im Schulgelände und in der Schule aufgebaut.

 

Die blinde Petra Winke schreibt mit ihrer Blindenschreibmaschine Texte in Brailleschrift, die von den Schülern mit Hilfe eines Alphabets entziffert werden müssen.

 

Der blinde Wolfgang Krafft hat viele Gegenstände und Bücher in Brailleschrift mitgebracht, liest aus einem Buch vor und zeigt die Hilfsmittel. Die Kinder fahren mit verbundenen Augen auf Tandems mit, probieren den Rollstuhl aus, fühlen mit Gewichtswesten, wie es Übergewichtigen geht, laufen mit Gehhilfen auch auf Stufen und finden den Weg mit verbundenen Augen mittels eines Blindenstocks. „Man kann auch im Rollstuhl am Leben teilnehmen, das sagen wir auch den Kindern“, erklärt eine Rollstuhlfahrerin aus dem Weik-Team. „Ich bin auch mit dem Tandem mitgefahren, dabei habe ich etwas Neues erfahren“, erzählt eine Helferin. Fast alle Kinder hätten sich auch getraut. Schülerin Lina berichtet, dass sie auch auf dem Tandem gefahren sei, mit Gewichten gelaufen, Blindenschrift angesehen habe. „Leider kann man mit dem Rollstuhl keine Treppen fahren.“

 


„Manege frei!“- Projektwoche mit dem Circus Phantasia 2019

 

Er ist Clown in einem Zirkus, er ist klein und auch nicht schön. Doch im Zirkusrampenlicht, wenn er zu den Leuten spricht, ist er wunderschön und buntbemalt ist sein Gesicht.“

 

Diese Zeilen schmettern je 150 Burgwegkinder mit stolzgeschwellter Brust und strahlendem Gesicht zusammen mit dem Zirkusdirektor Lars Wasserthal nach ihren Auftritten in der Manage des Circus Phantasia.

 

Hinter den Kindern liegt eine Woche harte Arbeit, denn als die Projektwoche der KGS am Burgweg am 11.03.2019 begann, konnte sich sicher keines der Kinder vorstellen, dass sie einmal Stars in der Manege werden – von Eltern, Freunden und Lehrern bejubelt.

 

Ziel des Projekts ist es alle Kinder an ihre persönlichen Grenzen zu führen, ihnen zu zeigen, dass man oft zu viel mehr fähig ist, als man zu glauben wagt, besonders dann, wenn man zusammen hält. Jedem Kind seinen Platz – das ist das Motto vom Zirkusprojekt Phantasia.

 

Viele fleißige Eltern bauten gemeinsam mit den Zirkusmitarbeitern am Sonntag das Zirkuszelt auf. Schon das war ein Erlebnis, denn wer hat schon mal ein Zirkuszelt aufgebaut? Der Förderverein unterstützte diese Aufbauaktion mit Kaffee, kalten Getränken und belegten Brötchen.

 

Am Montag begannen dann unter Anleitung der Zirkusartisten die Proben für die Kinder in den einzelnen Darbietungen.

 

Während der Vorstellungen wuchsen dann wirklich viele Kinder über sich hinaus und gaben alles! Schon zu Beginn, nachdem Zirkusdirektor Lars mit seiner Assistentin Anastasia das Publikum begrüßt hatte und die Kinder der Schwarzlicht-Show eine atemberaubende Performance darboten, wussten alle, dass diese Veranstaltung eine unvergessliche Erinnerung bleiben würde. Tollkühne Artisten am Trapez ließen die Zuschauer staunen. Mutige Fakire gingen über Nägel, Glasscherben und bändigten das Feuer. Jongleure wirbelten Reifen, Bälle und Tücher umher und die Akrobaten balancierten elegant auf dem Drahtseil und führten waghalsige Kunststücke vor. Während der Vorführungen der Zauberer und mit der Schwerterkiste fragte sich der ein oder andere Erwachsene erstaunt: wie machen die das nur? Bei den lustigen Clowns blieben dann weder Zuschaueraugen, noch Clownshosen trocken („Bienchen, Bienchen, gib mir Honig!“). Den krönenden Abschluss bildeten Akrobaten verkleidet als Gangster und Polizisten, die einen rasanten Auftritt hinlegten, bevor sich alle Kinder nochmal in der Manage versammelten und das lieb gewonnene Zirkuslied aus vollem Halse ein letztes Mal sangen.

 

Ein großer Dank gilt dem Team des Circus Phantasia, aber auch allen Eltern, Lehrern und OGS-Mitarbeitern, die diese Projektwoche durch ihren Einsatz erst ermöglichten. Finanziert wurde das Projekt vollständig vom Förderverein der KGS am Burgweg, der durch die Sparkasse, AXA von Herz zu Herz e.V. und die Bürgerstiftung als Sponsoren unterstützt wurde.

 

D. Morick (Schulpflegschaft)